Großer Zuspruch für „Segen to go“ in Graz

Äußerst positive Bilanz
Die Bilanz der dreitägigen Aktion fällt äußerst positiv aus. Zahlreiche Menschen nutzten die Gelegenheit, mitten im Trubel der Innenstadt innezuhalten, einen persönlichen Segen zu empfangen oder das Gespräch zu suchen. Sogar Schulklassen kamen eigens in die Herrengasse, um gemeinsam das Segenstor zu durchschreiten.
Berührende Begegnungen und persönliche Segensgebete
Besonders berührend waren die vielen persönlichen Begegnungen und die ausgesprochenen Gebetsanliegen. Menschen baten um Gebet für einen kürzlich verstorbenen Angehörigen, für eine gute Anreise in den Urlaub, um Kraft und Zusammenhalt in der Familie, für Orientierung in Zeiten des Umbruchs oder für einen gelungenen Start in einen neuen Lebensabschnitt. Auch sehr belastende Lebenssituationen wurden anvertraut – etwa von einer Frau, die von Selbstmordgedanken berichtete, oder von Menschen, die um Frieden in der Welt baten.
Tief bewegend war auch die Begegnung mit einer Frau, die sagte: „Ja, ich brauche auch einen Segen. Mein Mann ist am Montag verstorben.“ Während sie von ihrem Verlust erzählte, flossen die Tränen. Am Ende fragte sie: „Darf ich Sie umarmen?“ Solche Momente machten deutlich, wie wichtig Orte der Zuwendung, des Zuhörens und des Segens sein können.
Hohe Beteiligung samt prominenter Gäste
Viele zeigten sich dankbar für dieses niederschwellige Angebot im öffentlichen Raum. Immer wieder entwickelten sich seelsorgliche Gespräche. Nicht wenige Menschen gingen mit sichtbarer Rührung und Tränen in den Augen weiter.
Auch prominente Gäste nutzten das Angebot: Der Hollywood-Schauspieler Swen Temmel, Sohn des „Eiskönigs” Charly Temmel, und seine Frau Vanessa erbaten Gottes Segen für ihre gemeinsame Zukunft und die kirchliche Hochzeit im nächsten Jahr.